Behandlung

Es bedarf einiger Übung, um dieses ungewöhnliche Bio-Facelifting perfekt zu beherrschen.
Denn: etwa 60 bis 90 Injektionen pro Sitzung sind notwendig, um den gewünschten Erfolg zu erzielen.
Die Technik allerdings ist einfach – und die ambulante Behandlung ist auch keineswegs eine Tortur für den Patienten. Zunächst einmal wird die Haut mit einem Lokalanästhetikum behandelt, so dass sie unempfindlicher wird. Danach setzt man mit hauchdünnen Nadeln, die eigens für diese Behandlung angefertigt werden, die Stiche im Abstand von jeweils einem Zentimeter. Der Wirkstoff wird etwa einen Millimeter tief injiziert und es bildet sich sofort eine Quaddel.
Es handelt sich um sogenannte Organlysate (Hersteller: vitOrgan Arzneimittel GmbH) – wässrige Lösungen (Dilutionen), mit bestimmten Wirkstoffen, die das durch den Alterungsprozeß erlahmte Reparatursystem der Haut zu stimulieren vermögen. Auf diese Weise kann sie aus eigener Kraft wieder die Zellbausteine produzieren, die straffend, glättend und belebend wirken.
Wobei die Gefahr von allergischen Reaktionen bei dieser Methode ausgeschlossen ist, weil die injizierten mikromolekularen Substanzen keinerlei Fremdeiweiß enthalten. Weil sie dem Organismus gewissermaßen nur den Anstoß geben, sich selbst zu helfen.

Auf diese Weise wird Falte für Falte sorgfältig behandelt. Wobei das Gesicht nur kurz nach der Behandlung verschwollen wirkt. Die Schwellung geht sofort zurück, wenn danach auf die Haut ein Spezial-Salbengemisch dick aufgetragen wird. Es handelt sich übrigens um die gleichen Inhaltsstoffe, die auch mit den Injektionen gegeben werden.
Diese Creme massiert man einige Minuten lang ein – danach sind alle Hautirritationen verschwunden. Niemand sieht dem Patienten dann mehr an, dass diese Behandlung gemacht wurde. Man kann sofort wieder „unter die Leute“ gehen.
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